 | 
| Homo-Hassgesetze: Pastor zeigt Schwulenporno |
Nachrichteneingang: 26.01.2010 |
Uganda - seit 1962 von Großbritannien unabhängiges Land in Zentral-Ostafrika, am Viktoriasee gelegen - ist eines der homophobsten Länder dieser Welt. Der Pastor Martin Ssempa (Bild) zeigte nun bei einer Pressekonferenz einen Schwulenporno und wollte damit beweisen, dass dieses Land die Anti-Homosexuellen-Gesetze dringend braucht.
Mit diesen Gesetzen sollen ja drakonische Strafen für homosexuelles Verhalten möglich sein. Man sprach von der Todesstrafe, von lebenslanger Haft und mehr. Viele Journalisten verließen den Saal, nachdem die Videoclips auf der Leinwand erschienen - ob nun aus Ekel oder aus Sympathie weiß man nicht.
Oder war es deshalb, weil der Pastor dann einen Mann und eine Frau sprechen ließ, die angeblich homosexuell waren und sich nun als geheilt betrachten? Ssempa ist einer der Sprecher der ugandischen Kirche, die tatsächlich glaubt, dass Homosexuelle andere Schwule "rekrutieren" würden. (ma)
|
|
| weitere aktuelle News |
|---|
|
|
Die Kommentare von UserInnen geben nicht notwendigerweise
die Meinung der Redaktion wieder. R.O behält sich das Recht vor, diffamierende, rassistische, rechtswidrige oder grob unsachliche Kommentare zu löschen. |
Um einen Kommentar schreiben zu können, musst du registriert und angemeldet sein
|


|
|
|